Artists - CoolArts

Heinz Marzohl


{SCOpenGraph description=Seit ich denken kann, ist meine Welt voller Farben, Formen und Klänge, mal fröhlich und bunt, mal traurig und düster. Als Kind flüchtete ich mich oftmals in die Welt der Märchen und Sagen und nahm all die Figuren und Abenteuergeschichten begierig in mich auf. So wurde in meiner Fantasie jeder unförmige Stein und jeder alte Baumstrunk zur geheimnisvollen Gestalt oder zum traurigen Gesicht Nach der Primar- und Bezirksschule erlernte ich den Malerberuf und machte anschliessend nach fünf Jahren Weiterbildung das eidgenössische Meisterdiplom. Im Jahr 1973 gründete ich mit einem Freund ein Schriften- und Siebdruck-Atelier und spezialisierte mich nun auf die grafische Gestaltung von Firmensigneten, Illustrationen und auf Beschriftungskonzepte für Einkaufscenter. Es ergab sich die Chance, riesige Betonanlagen mit Kunstgrafiken zu gestalten und ich begann mich vermehrt mit natürlichen Formen vertraut zu machen. Zuerst waren es Blätter, Schmetterlinge, Amphibien und später abstrahierte Elemente aus der Natur, welche auf bis zu 35 Meter hohen Betonsilos im Inn- und Ausland, zum Einsatz kamen. Nun begann ich mich intensiv mit abstrakter Kunst zu beschäftigen, besonders die Werke von Kandinsky, Marc, Klee , Macke und Jawlensky hatte mich tief berührt. Ich kaufte Bücher und besuchte Museen im Inn- und Ausland und so wurden auch meine Gestaltungen im freier und abstrakter. Ich wollte aber jedes Kopieren von Bestehendem unbedingt vermeiden und versuchte fortan das Umfeld des Standortes oder den Hintergrund der geplanten Aussage tiefgründig zu analysieren, zu erleben und zu erfühlen. In den erahnten Formen suchte ich die Seele, die Aura, die Ästhetik und die Schönheit, welche später die Betrachter berühren oder zumindest erfreuen oder ansprechen sollten. Ein wichtiger Schritt war die vertiefte Auseinandersetzung mit der Farbenlehre. Sehr bald entdeckte ich für mich die grosse Verwandtschaft von Farbklängen der Malerei mit Tonakkorden der Musik. Da ich schon seit früher Kindheit Musik machte, waren für mich Gefühle für Harmonien und Rhythmik sozusagen in die Wiege gelegt. Ab 1992 entstanden meine ersten Bilder. Mit realistischen Bleistift-Skizzen und vielen, je länger je abstrakter werdenden Farbskizzen, tastete ich mich an die Komposition meiner Eindrücke heran. Also nichts mit Kopieren, Fotografieren usw. Dasselbe gilt für alle meine Werke der folgenden Jahre, ich liess mich immer nur von den vor Ort gemachten Eindrücken und Erregungen leiten. Erst einige Jahre später entdeckte ich bei Gesteinsstrukturen der Bretagne eine verblüffende Verwandtschaft mit meiner bisherigen Formensprache und ich liess mich vermehrt durch die archaischen Spuren der Gezeiten inspirieren. Es waren oft fast unsichtbare Einfärbungen, Unebenheiten oder Schattierungen im Gestein, welche meist erst mit dem richtigen Licht oder mit Filtern sichtbar wurden. Die viele Jahre meines Strebens nach einer eigenen, unverwechselbaren Bildsprache machten es erst möglich, die geheimnisvollen Gebilde an den Küsten der Bretagne überhaupt empfangen zu können und in die Gestaltung meiner neuesten Bilder einfliessen zu lassen. }

Mitglied seit

2015

Kunstform

Maler

Nation

Schweiz

News

Künstler Statement

Mit meiner archaischen Formensprache und den feinfühligen Farbklängen möchte ich die Seelen der Menschen berühren und sie zum Staunen bringen.

Kunstbeschreibung

Seit ich denken kann, ist meine Welt voller Farben, Formen und Klänge, mal fröhlich und bunt, mal traurig und düster. Als Kind flüchtete ich mich oftmals in die Welt der Märchen und Sagen und nahm all die Figuren und Abenteuergeschichten begierig in mich auf. So wurde in meiner Fantasie jeder unförmige Stein und jeder alte Baumstrunk zur geheimnisvollen Gestalt oder zum traurigen Gesicht Nach der Primar- und Bezirksschule erlernte ich den Malerberuf und machte anschliessend nach fünf Jahren Weiterbildung das eidgenössische Meisterdiplom. Im Jahr 1973 gründete ich mit einem Freund ein Schriften- und Siebdruck-Atelier und spezialisierte mich nun auf die grafische Gestaltung von Firmensigneten, Illustrationen und auf Beschriftungskonzepte für Einkaufscenter. Es ergab sich die Chance, riesige Betonanlagen mit Kunstgrafiken zu gestalten und ich begann mich vermehrt mit natürlichen Formen vertraut zu machen. Zuerst waren es Blätter, Schmetterlinge, Amphibien und später abstrahierte Elemente aus der Natur, welche auf bis zu 35 Meter hohen Betonsilos im Inn- und Ausland, zum Einsatz kamen. Nun begann ich mich intensiv mit abstrakter Kunst zu beschäftigen, besonders die Werke von Kandinsky, Marc, Klee , Macke und Jawlensky hatte mich tief berührt. Ich kaufte Bücher und besuchte Museen im Inn- und Ausland und so wurden auch meine Gestaltungen im freier und abstrakter. Ich wollte aber jedes Kopieren von Bestehendem unbedingt vermeiden und versuchte fortan das Umfeld des Standortes oder den Hintergrund der geplanten Aussage tiefgründig zu analysieren, zu erleben und zu erfühlen. In den erahnten Formen suchte ich die Seele, die Aura, die Ästhetik und die Schönheit, welche später die Betrachter berühren oder zumindest erfreuen oder ansprechen sollten. Ein wichtiger Schritt war die vertiefte Auseinandersetzung mit der Farbenlehre. Sehr bald entdeckte ich für mich die grosse Verwandtschaft von Farbklängen der Malerei mit Tonakkorden der Musik. Da ich schon seit früher Kindheit Musik machte, waren für mich Gefühle für Harmonien und Rhythmik sozusagen in die Wiege gelegt. Ab 1992 entstanden meine ersten Bilder. Mit realistischen Bleistift-Skizzen und vielen, je länger je abstrakter werdenden Farbskizzen, tastete ich mich an die Komposition meiner Eindrücke heran. Also nichts mit Kopieren, Fotografieren usw. Dasselbe gilt für alle meine Werke der folgenden Jahre, ich liess mich immer nur von den vor Ort gemachten Eindrücken und Erregungen leiten. Erst einige Jahre später entdeckte ich bei Gesteinsstrukturen der Bretagne eine verblüffende Verwandtschaft mit meiner bisherigen Formensprache und ich liess mich vermehrt durch die archaischen Spuren der Gezeiten inspirieren. Es waren oft fast unsichtbare Einfärbungen, Unebenheiten oder Schattierungen im Gestein, welche meist erst mit dem richtigen Licht oder mit Filtern sichtbar wurden. Die viele Jahre meines Strebens nach einer eigenen, unverwechselbaren Bildsprache machten es erst möglich, die geheimnisvollen Gebilde an den Küsten der Bretagne überhaupt empfangen zu können und in die Gestaltung meiner neuesten Bilder einfliessen zu lassen.